Steuervorteile

Welche Steuerlichen Vorteile Sie haben bei der Beschäftigung einer Pflegekraft

Steuervorteile können grundsätzlich unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden. Es gibt unter anderem folgende Unterschiede beim Einsatz von osteuropäischem Pflegepersonal:

Beispiel 1:

Sie oder Ihre Angehörigen selbst Auftraggeberr und Empfänger der Pflegeleistung sind, wird die Absetzbarkeit über §35a Steuergesetz geregelt. Es ist Ihnen somit die Möglichkeit gegeben, die Betreuungsdienstleistung einer 24-Stunden-Betreuung geltend zu machen.

Beispiel 2:

Sie fungieren als Auftraggeber für Ihre Eltern, dann richtet sich die Absetzbarkeit nach den Eltern – Kind Unterhalt. Dann wird die steuerliche Absetzbarkeit durch § 33 Steuergesetz geregelt. Hierbei muss allerdings bewiesen werden, dass die Leistungsempfänger bedürftig sind, das bedeutet der Lebensunterhalt zum Leben zu gering ist und durch die Kinder aufgebracht werden muss.

Beispiel 3:

Pflege-Pauschbetrag: Wenn Sie einen Angehörigen selbst pflegen, kann in Ihrer Steuererklärung im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen der sogenannte Pflege-Pauschbetrag geltend gemacht werden. Der Pflege-Pauschbetrag beträgt 924,- € im Jahr. Er wird auch dann in voller Höhe gewährt, wenn die Pflege nur einen Teil des Jahres andauert, etwa wenn der Gepflegte verstirbt. Beim Pflege-Pauschbetrag zieht der Finanzbeamte keine zumutbare Belastung ab. Sie dürfen den Pflege-Pauschbetrag auch mehrfach beanspruchen, wenn Sie mehrere Personen pflegen. Deshalb steht Ihnen der Pflege-Pauschbetrag zweifach zu, wenn Sie zum Beispiel beide ihrer Eltern pflegen.

Dies sollten Sie unter allen Umständen immer mit Ihrem Steuerberater besprechen!

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